Qarabagħli ist nicht ganz eine Zucchini und nicht ganz ein Kürbis – lang, blass, gerippt und vom Sommer bis in den Herbst auf jedem maltesischen Markt armweise zu haben.
Was wir daraus machen
Meistens gefüllt, die traditionelle Antwort auf fast jedes maltesische Gemüse: Hackfleisch, Tomate, Kräuter, gebacken, bis das Ganze sanft in sich zusammenfällt. Außerdem in Scheiben in Eintöpfen, in Suppen und in den Gemüsegerichten, die neben dem Fleisch den Tisch tragen.
Der Oktober ist sein letzter richtiger Monat. Der Herbstgarten hat hier ein kurzes, großzügiges Zeitfenster zwischen dem Ende der Hitze und dem Einzug der Kälte, und die Küche nutzt es, solange es dauert.
Die maltesische Gemüseküche war nie die Beilage. Den größten Teil der Inselgeschichte war sie die Mahlzeit.
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Foto: KNOW MALTA by Peter Grima / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0